INSENTIS aktuell 2011/09
Vom notwendigen Übel zum Rohdiamanten – Outputmanagement
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INSENTIS Pressemitteilung 12.09.2011
Chancen und Risiken sowie wesentliche Einflussfaktoren auf dem Weg zu einer flexiblen, skalierbaren Infrastruktur. INSENTIS White Paper ab sofort verfügbar.
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INSENTIS Pressemitteilung 04.07.2011
Das INSENTIS White Paper "Standardisierung von IT-Services" zeigt Möglichkeiten zur Flexibilisierung auf.
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INSENTIS Pressemitteilung 28.02.2011
Der BITKOM Leitfaden Managed Print Services steht ab sofort bei BITKOM zum download bereit.
Mitautor Robert Duisberg, INSENTIS
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Dr. Dietmar Posseldt
Anforderungen an Archivlösungen
Die Frage, wie Unterlagen für spätere Recherchen sicher und so aufbewahrt werden können, dass ihr Originalzustand erhalten bleibt und sie anhand nachvollziehbarer Ordnungsprinzipien abgerufen werden können, ist uralt. Mit der Informationstechnik haben sich Datenmengen und –vielfalt erhöht und gleichzeitig die Möglichkeiten zugenommen, die abgelegten Daten zu manipulieren. Hieraus resultieren zwei wesentliche Forderungen an die elektronische Archivierung:
Lösungsbestimmende Fragestellungen
Für jedes Unternehmen ist es darum unerlässlich, die zu archivierenden Daten zu identifizieren und die Anforderungen an die Archivierung zu definieren, um eine sichere Auswahl einer zukunftssicheren und flexiblen Archivierungslösung vornehmen zu können.
Sind in der Historie Archivierungslösungen zumeist auf das Speichern (und die kontrollierte Freigabe nach dem Verfallsdatum) von Daten für Buchhaltungs-, Transaktions-, und Personalvorgänge zugeschnitten, so werden zunehmend Daten der verschiedensten Anwendungen aus der Briefschreibung, e-mail, Entwicklungs- und Produktionsprozessen archiviert. Hier bestehen fließende Übergänge zum Outputmanagement und zum Dokumentenmanagement eines Unternehmens.
Eine wichtige, heute häufig noch nicht realisierte Problemstellung ist der Nachweis, dass die Daten seit ihrer Abspeicherung nicht verändert wurden. Hierfür werden heute defacto nur zwei Möglichkeiten genutzt:
Der naheliegendsten Methode, der Kennzeichnung mit einer digitalen Signatur, steht ihre flächendeckende Implementierung noch bevor.
Der Problematik, dass steuerrelevante gespeicherte Daten nach GDPdU maschinell auswertbar sein müssen, wird noch nicht ausreichend Beachtung geschenkt. Unternehmen hoffen dabei gerne auf die Zugriffsart Z1 (s. Tabelle: Zugriffsarten nach GDPdU). Sie verkennen dabei, dass das Finanzamt die Zugriffsart frei bestimmen kann. Das erzeugt bei Z2 für das Unternehmen erheblichen internen Aufwand für die Zusammenstellung der gewünschten Daten. Bei Z3 müssen die Daten in maschinenlesbare Form aufbereitet werden. Viele Unternehmen verzeichnen jetzt regelmäßig Projektaktivitäten zur GDPdU-konformen Umwandlung der Daten. Dies könnte bereits im Prozess der Archivierung vorgenommen werden
Zugriffsarten nach GDPdU
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Zugriffsart nach GDPdU |
Quelle: Schreiben des BMF vom 16.7.2001, Bundessteuerblatt Teil1, S. 415 |
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Z1 (Online-Zugriff) |
Unmittelbarer Zugriff auf das System des zu Prüfenden (vor Ort) |
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Z2 (mittelbarer Zugriff) |
Der zu Prüfende wertet nach den Vorgaben des Prüfers aus und übergibt die Ergebnisse an den Prüfer |
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Z3 (Datenträgerüberlassung) |
Überlassung der Unterlagen an den Prüfer auf maschinenlesbaren Datenträgern |
Heute besteht oft die Möglichkeit, individuell durch den Nutzer gesteuert Dokumente (z.B. von Office-Anwendungen) zur Archivierung auszuwählen und abzulegen. Hierbei besteht ohne stringente Archivierungs-Policy (wer archiviert was und wie lange) die Gefahr eines nicht prognostizierbaren Archivwachstums.
Unterstützung durch INSENTIS
Die Auswahl der für die jeweilige Situation sinnvollsten Archivlösung, die Gestaltung der sich darum gruppierenden Prozesse, die Migration auf zukunftssichere Archivlösungen oder deren Weiterentwicklung ist eine Aufgabe, zu der INSENTIS gerne Unterstützungsleistungen anbietet. Unsere Beratungsleistungen hierzu sind: