IT Infrastruktur

IT-Infrastruktur

IT-Infrastruktur ist Kernbestandteil und unternehmenskritische Grundlage für fast alle IT-Services. Dazu gehören je nach Unternehmen Netze, Rechenzentren, Kommunikations- und Security-Lösungen, Clients und Server, zahlreiche Prozesse, umfangreiche Personalstrukturen und vieles andere mehr.

Die technischen Anforderungen an diese Infrastruktur steigen seit Jahren kontinuierlich. Gründe dafür sind u.a. die zunehmenden Digitalisierung, Entwicklungen wie „Internet of Things”, Big Data, Anforderungen hinsichtlich Verfügbarkeit und Sicherheit. Diese Komplexität macht eine geeignete Infrastruktur-Strategie für jedes Unternehmen vom Mittelstand bis zum Konzern unumgänglich, um die Infrastruktur als Innovationsfaktor und Wettbewerbsvorteil zu etablieren. Gleichermaßen müssen aber auch Einsparpotenziale z.B. aufgrund von Standardisierungs- und Sourcing-Möglichkeiten und die Skills der Mitarbeiter berücksichtigt werden.

Wir entwickeln daher mit Ihnen zusammen Konzepte, Prozesse und Strategien, um Einsparpotenziale, aber auch Wettbewerbsvorteile zu identifizieren, Ihre IT-Infrastruktur für wachsende Datenmengen und eine flexiblere Nutzung fit zu machen.

 

20-30% Kostenersparnis durch konzernweite Sourcing-Strategie

Mit dem Ziel gravierender Einsparungen im IT-Umfeld waren wir mit der Entwicklung einer Sourcing-Strategie im Office- und Kommunikationsumfeld beauftragt. Neben der Frage, ob eine neue Kommunikationslösung beschafft oder als Managed Service genutzt werden sollte, stand vor allem das Ziel, ca. 20 bis 45 Prozent der Kosten einzusparen.

20-30% Kostenersparnis durch konzernweite Sourcing-Strategie

Branche

Industrie

Projekt-Sponsor

CIO, CFO

Herausforderung

  • Ca. 20 bis 30 Prozent über dem Markt liegende Kosten beim Betrieb einer höchst heterogenen Office-Umgebung aus zahlreichen Dokumentenmanagement- und Kollaborationssystemen, IBM- und Microsoft-Lösungen, Telekommunikationsanlagen etc.
  • Veraltete und kaum noch nutzerfreundliche Kommunikations- und Kollaborationsmöglichkeiten (z.B. an vielen Standorten nur klassische Telefonie anstelle von Conferencing-Lösungen etc.)
  • Uneinheitliche Systeme und fehlende Standards, so dass Mitarbeiter sich in jedem Projekt mit neuen Tools auseinander setzen mussten

Gründe

  • Fehlende Strategie bei der Einführung von Plattformen, Tools und Systemen
  • Dezentrale Entscheidungsträger
  • Überalterung der Kommunikationslösung und völlig veraltete Kommunikationsmöglichkeiten
  • Nicht abgeschlossene Mergers & Acquisitions mit sehr heterogenen IT-Organisationen

Vision

  • Kosteneinsparungen durch eine Kombination von Eigenbetrieb, Managed-Service-, Private- und Public-Cloud-Lösungen
  • Effizientere Kollaboration durch weltweit vereinheitlichtes Dokumentenmanagement
  • Sehr viel agilere und flexiblere IT-Services
  • Globale Standards für die Zusammenarbeit über Standorte, Business-Lines und Konzern-Töchter hinweg

Unser Beitrag

  • Vorschläge für eine geeignete Vorgehensweise
  • Entwicklung des globalen Business-Cases
  • Entwicklung einer Migrationsstrategie von IBM Notes/Sametime zu Microsoft Exchange
  • Klärung von Security-Aspekten
  • Abstimmung von rechtlichen Aspekten
  • Erstellung von Ausschreibungsunterlagen
  • Due Diligence und Verhandlungen mit potenziellen Providern
  • Vertragsgestaltung

Resultate

  • Globales Sourcing-Konzept mit Kosteneinsparungen zwischen 20 und 30 Prozent
  • Höchst flexible Mischung aus globalen Managed-Service- und Private-Cloud-Dienstleistungen
  • Umfassende Modernisierung und Vereinheitlichung der Systemlandschaft

80 Mio. Einsparung durch Standardisierung

Eine Notes/Sametime-Umgebung bestand aus mehreren tausend Datenbanken, Applikationen und höchst individuell gewachsenen Strukturen. Für die seit langem beschlossene Migration dieser Umgebung waren zunächst mehr als 90 Mio. Euro kalkuliert worden. Erst mithilfe einer geeigneten Standardisierung konnte das mit weniger als 10 Mio. realisiert werden.

80 Mio. Einsparung durch Standardisierung

Branche

Industrie

Projekt-Sponsor

COO

Herausforderung

  • Aufgrund immenser Migrationskosten konnte eine seit langem geplante Migration von IBM Notes/Sametime auf Microsoft nicht durchgeführt werden
  • Outsourcen des Betriebs war aufgrund der über Jahrzehnte gewachsenen Notes/Sametime-Umgebung sowohl technisch als auch wirtschaftlich ausgeschlossen
  • Immer komplexere, für die Nutzer kaum noch verständliche Strukturen, Workflows etc.

Gründe

  • Gewachsene Strukturen, unkoordiniertes Wachstum, Ad-hoc-Bedarfsbefriedigung, mehrere Mergers & Acquisitions etc.
  • Kaum Dokumentation, aber z.T. höchst individuelle Entwicklung durch nicht mehr im Unternehmen befindliche Ressourcen
  • Skills der verbliebenen Ressourcen waren weder für eine Migration noch für eine Fortsetzung des Regelbetriebs auch nur ansatzweise ausreichend
  • Erhebliche Abhängigkeiten von einigen Datenbanken/Applikationen
  • Unklares Demand-Management und schlecht geregelte Service-Ownership

Vision

  • Ein einheitliches Look&Feel für die Nutzer aufgrund einer homogenen Microsoft-Landschaft
  • Deutlich reduzierte Betriebskosten aufgrund einer massiven Konsolidierung aller Applikationen, Datenbanken etc.
  • Zuverlässigerer Betrieb und Möglichkeiten zum Outsourcen
  • Künftig klar dokumentierte Strukturen und Prozesse (Plan, Build, Run, Change etc.)

Unser Beitrag

  • Entwicklung einer geeigneten Migrationsstrategie
  • Vorgehensweise zur massiven Reduktion der vorhandenen Strukturen vor der Migration
  • Überführung der verbleibenden Strukturen in eine klar definierte und weitgehend standardisierte Landschaft
  • Definition von weitgehend standardisierten Prozessen über alle Phasen der Migration und des Folgebetriebs hinweg
  • Programmmanagement der Migration, Standardisierung und Prozessoptimierung hinweg bis hinein in den Normalbetrieb der neuen Plattform

Resultate

  • Mithilfe der von uns entwickelten Migrationsstrategie konnten die Migrationskosten auf weniger als 10 Mio. Euro reduziert werden
  • Bereits vor der Migration führte die weitgehende Standardisierung der Strukturen zu einer massiven Risikominimierung
  • Die von uns entwickelte Standardisierung der Applikationswelt brachte trotz der erheblichen Kosteneinsparungen nur geringe Einschränkungen für die Nutzer während und nach der Migrationsphase mit sich
  • Eine von uns konzipierte und weitgehend standardisierte Microsoft-Umgebung auf der Basis von Exchange und Sharepoint erlaubt den Nutzern heute eine wesentlich reibungslosere Nutzung

Skalierbare Infrastruktur senkt Kosten um 30%

Die Überführung eines IT-Dienstleister von einer technologiezentrierten Organisation zu einer nach Zielkunden segmentierten Prozessorganisation führte zu einer skalierbaren IT-Infrastruktur und zur Senkung der Betriebskosten um 30%.

Skalierbare Infrastruktur senkt Kosten um 30%

Branche

Dienstleistung Informationstechnologie

Projekt-Sponsor

COO

Herausforderung

Die Erweiterung des Serviceportfolios des Providers machte im Infrastrukturbereich ein Redesign seiner IT-Architektur notwendig. Eine Vervielfachung des Durchsatzes in den nächsten Jahren und signifikant ansteigende Spitzenlasten waren bei der Hochverfügbarkeit von 99,99% zu verkraften.

Gründe

Die bestehende Architektur war historisch mit dem Unternehmen gewachsen. Sie wurde den Anforderungen der Kunden nach niedrigeren Kosten und Flexibilisierung der Abnahmemengen nicht mehr gerecht.

Vision

Implementierung einer IT-Infrastruktur mit folgenden Anforderungen:

  • Skalierbarkeit der Anzahl der Anwendungen
  • Skalierbarkeit des Mengendurchsatzes je Anwendung
  • Unbegrenzte Ausbaufähigkeit
  • Mengenabhängiges Accounting
  • Verbesserung der Verfügbarkeit über 99,99% hinaus

Unser Beitrag

  • Analyse des Ressourcenbedarfs der bestehenden Applikationslandschaft insbesondere der Spitzenlasten
  • Konzeption der Architektur hinsichtlich
    • Virtualisierung der Anwendungen
    • Virtualisierung der Betriebssysteme
    • Clustering der Server
    • Spiegelung im Storage-Bereich
    • Monitoring der Services End to End
  • Konzeption der Betriebsführung
  • Test der Gesamtarchitektur und Überführung in den Produktionsbetrieb

Resultate

  • Durchsatzsteigerung der Anzahl Anwendungen 400%
  • Durchsatzsteigerung je Applikation 400%
  • Reduktion der Anzahl der Server 30%
  • Mengenabhängiges Accounting
  • Nach oben offene, skalierbare IT-Infrastruktur
  • Reduktion der Betriebskosten um 30%
  • Weiter gesteigerte Hochverfügbarkeit

Security-Aspekte einer globalen Sourcing-Strategie

Um die eigenen IT-Kosten drastisch zu senken, entwickelte ein Konzern mithilfe namhafter Beratungsgesellschaften eine grundlegende Sourcing-Strategie. Bei der näheren Betrachtung dieser Sourcing-Konzepte stellte sich jedoch sehr schnell heraus, dass wesentliche Security-Fragen außen vor geblieben waren.

Security-Aspekte einer globalen Sourcing-Strategie

Branche

Industrie

Projekt-Sponsor

CIO

Herausforderung

  • Massiver Kostendruck über die gesamte IT-Organisation hinweg
  • Umfangreiche Document-Management-, Collaboration- und Messaging-Lösungen im Eigenbetrieb
  • Bereits konzipierte Managed-Service- und Cloud-Lösungen konnten aufgrund fehlender Datenschutz- und Compliance-Maßnahmen nicht realisiert werden

Gründe

  • Völlig heterogene Lösungen, keine einheitliche Strukturen
  • Fehlende Dokumentationen
  • Teilweise völlig vernachlässigte Security-Aspekte
  • Grundsätzlich keine einheitliches Security-Konzept, keine auf IT-Sicherheit ausgerichtete Architektur
  • Unkonsolidierte Dokumente, Datenbestände etc. der Tochtergesellschaften unterschiedlicher Länder

Vision

  • Implementierung eines weitgehend standardisierten Sicherheitskonzepts mit branchen- und regionalspezifischen Aspekten
  • Aktives, reaktionsschnelles und den gesetzlichen Anforderungen in den jeweiligen Ländern genügendes Sicherheitsmanagement
  • Kosteneinsparungen bei gleichzeitig effizienteren, leistungsfähigeren und flexibleren IT-Strukturen

Unser Beitrag

  • Durchführung eines Security-Audits
  • Identifikation und Analyse von Security-Aspekten in der Gesamtstrategie
  • Risiko- und Security-Prozess-Analysen sowie entsprechende Bewertungen
  • Gap-Analyse sowie Erarbeitung einer Metrik zur Bewertung und Ableitung des Schutzbedarfs im Rahmen der Gesamtstrategie
  • Vorschläge zu einzelnen Lösungsansätzen sowie Empfehlungen und Priorisierung der Maßnahmen
  • Entwicklung entsprechender Ausschreibungsmodelle und -passagen

Resultate

  • Anpassung der Gesamt-IT-Strategie unter Berücksichtigung wesentlicher IT-Sicherheitsanforderungen
  • Schaffung von Grundlagen für eine spätere ISO 27001-Zertifizierung, gemäß BSI-Standard
  • Initiierung und Priorisierung von Security-Maßnahmen, die zu einer wirtschaftlich sinnvollen und angemessen sicheren Lösung geführt haben
  • Weiteren Vorgehensweise zur Erarbeitung und Umsetzung eines umfassenden Sicherheitskonzepts

Unsere Beratungsfelder zur IT-Infrastruktur erstrecken sich über folgende Themen und Schwerpunkte:

 

 
Icon Sourcing Strategie

Sourcing-Strategie

Eine geeignete Sourcing-Strategie darf sich nicht nur auf die Frage beschränken, welche Services intern oder durch Service-Provider erbracht werden. Ebenso dürfen nicht allein die Kosten im Mittelpunkt stehen, sondern vor allem die Business-Anforderungen des Unternehmens z.B. hinsichtlich Agilität und Flexibilität der zugrundeliegenden IT-Services. Weitere Aspekte sind die Skills der Mitarbeiter und die für den Wandel erforderlichen Change-Prozesse.

Nur selten ergibt sich daraus eine hinreichende Begründung für ein Full-Service-Outsourcing oder eine vollumfänglichen Cloud-Lösung. Vielmehr ist eine höchste heterogene Strategie erforderlich, die u.a. geeignete Controlling-Mechanismen und eine differenzierte Marktanalyse umfasst.

Wir unterstützen Sie dabei nicht nur mit unseren umfassenden Erfahrungen in diesem Umfeld, sondern auch mit unseren vielfach erprobten Modellen bei der Berechnung entsprechender Business-Cases. Wir zeigen geeignete Sourcing-Modelle auf und helfen Ihnen bei der Transition.

 
 
Icon Standardisierung

Standardisierung

Bei strategischen Überlegungen vieler IT-Organisationen werden Standardisierungsaspekte vielfach individuellen oder etablierten Konzepten untergeordnet. Häufig lässt sich jedoch erst mit Hilfe von geeigneten Standardisierungsmaßnahmen eine wirksame Sourcing-Strategie entwickeln. Insbesondere bei Mergers & Acquisitions, aber auch im Rahmen von laufenden Konsolidierungsmaßnahmen ist der Standardisierung daher eine außerordentliche Bedeutung beizumessen. Dabei sind aber keineswegs nur technische Aspekte, sondern vor allem auch Unternehmensprozesse zu berücksichtigen.

Eine weitreichende Standardisierung sorgt u.a. aber auch für Komplexitätsreduzierung, geringere Betriebskosten, mehr Sicherheit, eine höhere Flexibilität bzw. Agilität und Zukunftssicherheit z.B. hinsichtlich einer zunehmenden Digitalisierung.

Wir unterstützen Sie bei der Identifikation von Standardisierungs- und Industrialisierungspotenzialen im technischen wie im organisatorisch-prozessualen Bereich. Wir schöpfen mit Ihnen Ihre Optimierungspotenziale aus.

 
 
Icon Kosten-Nutzen Analyse

Kosten-Nutzen-Analyse für IT-Sourcing-Szenarien

Die Intransparenz ihrer Kosten konfrontiert viele IT-Organisationen im Rahmen von Sourcing-Entscheidungen mit unwägbaren Risiken. Historisch gewachsene Kostenrechnungsstrukturen und -verfahren ermöglichen es kaum, die für die jeweiligen Sourcing-Szenarien relevanten internen und externen Kosten in angemessener Zeit zu ermitteln.

Für die Erarbeitung von quantitativ bewertbaren Sourcing-Szenarien ist die effiziente Bereitstellung aller für die Sourcing-Strategie relevanten Kosten erfolgskritisch.

Wir haben ein Vorgehens- und ein Kalkulationsmodell entwickelt, das der Anforderung nach einer zügigen Bereitstellung entscheidungsrelevanter Kosten gerecht wird. Zugleich stellen wir die Vergleichbarkeit der internen Kosten mit extern verfügbaren bzw. ermittelbaren Kosten her. Die Bereitstellung einer belastbaren Entscheidungsbasis wird somit sichergestellt.

 

 

Icon Security Management

Security Management

Aufgrund der wachsenden Bedeutung von IT-System für nahezu alle Industrie- und Dienstleistungssektoren ist IT-Security zu einer existenziellen Frage für Unternehmen geworden. Trotz allem halten die Maßnahmen der meisten Unternehmen bei weitem nicht der zunehmenden Bedrohungslage stand. Die IT-Verantwortlichen, Geschäftsführer und Vorstände unterschätzen darüber hinaus die damit verbundenen persönlichen Haftungsrisiken.

Technische, statische oder isolierte Lösungen reichen bei weitem nicht mehr aus, um der Situation gerecht zu werden. Vielmehr muss die Security-Strategie eines Unternehmens vor allem auch ganzheitliche, organisatorische Überlegungen mit einbeziehen, gleichzeitig aber auch an den Möglichkeiten eines Unternehmens orientiert sein. Ein mit geeigneten Befugnissen ausgestatteter IT-Sicherheitsbeauftragter muss beispielsweise die unterschiedlichen Fäden dieser Strategie zusammenhalten und Kernprozesse des Unternehmens mit geeigneten Security-Maßnahmen integrieren. Dazu gehören Beschaffungsmaßnahmen ebenso wie die Analyse von Bestandssystemen und die Sensibilisierung von Mitarbeitern. Aber auch zahlreiche technische Lösungen wie ein geeignetes Identity Management, Intrusion Detection Systeme, Data Leakage Prevention oder Mobile Security sind in diesem Zusammenhang unverzichtbar – gerade auch hinsichtlich einer zunehmenden Mobilität und Digitalisierung.

Wir unterstützen Sie bei der Analyse und Optimierung Ihrer Security-Strategie sowie der Überarbeitung einzelner Sicherheitsmaßnahmen durch ganzheitliche, strategisch ausgewogene und erprobte Verfahren.